Herzlich Willkommen in der CardioPraxis Vilshofen Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Es erwartet Sie mit Prof. Dr. med. Rüdiger von Harsdorf ein Kardiologe mit jahrzehntelanger medizinischer Erfahrung in leitenden Positionen in renommierten kardiologischen Fachkliniken wie in internationalen Forschungseinrichtungen.
Ein erfahrenes Team wird Sie aufmerksam betreuen und Ihnen hilfsbereit zur Seite stehen.
Zur Diagnose nutzen wir in unserer Praxis viele modernste Geräte und Behandlungsmethoden. Einige präventive und therapeutische Maßnahmen wie Herzkatheteruntersuchungen und TEE führt Prof. von Harsdorf für seine Patienten selbst im Klinikum Vilshofen durch.

Informieren Sie sich über unser Angebot hier auf unserer Homepage oder nehmen Sie gerne direkt zu uns Kontakt auf!

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Ab sofort haben wir freie Plätze für

  • Medizinische Fachangestellte in Voll- oder Teilzeit (m/w/d)

 

Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung, wenn Sie schon einige Jahre Erfahrung in Ihrem Beruf gesammelt haben und nach wie vor mit großer Freude in unserer Facharztpraxis arbeiten möchten. Sehr gerne können Sie sich aber auch bewerben, wenn Sie gerade Ihren Gesellenbrief frisch erhalten haben.

Wollen Sie vielleicht nach Ihrer Elternzeit teilzeit einen Wiedereinstieg in Ihren Beruf finden? Auch dann könnten wir Ihnen ein Angebot machen.

Wichtig ist uns, dass Sie gerne im Team arbeiten und kollegiales Verhalten als selbstverständlich erachten. Ein freundlicher, verständnisvoller Umgang mit unseren Patienten ist für uns Voraussetzung für ein gutes Miteinander. 

Ihr Tätigkeitsspektrum würde sowohl die Arbeit am Empfangstresen mit Terminvergabe und Organisatorischem wie auch die Versorgung der Patienten mit verschiedenen technischen Messgeräten wie z.B. Langzeit-EKG und Labor umfassen.

Wir bieten neben einer tariflichen Vergütung eine Reihe von zusätzlichen Mitarbeitermotiviationen; die Anzahl der Urlaubstage ist größer als tariflich vereinbart.

Wenn Sie sich vorstellen könnten bei uns mitzuarbeiten, dann vereinbaren wir nach Ihrer Bewerbung gerne ein Probearbeiten, damit wir uns besser kennenlernen können.

 

  • Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten (m/w/d)

 

Für das Ausbildungsjahrs 2022/2023  suchen wir Unterstützung durch einen Auszubildenden.

Passen Sie zu uns? Bringen Sie mit
- mittleren Schulabschluss (Realschule) mit guten Noten, u.a. in Deutsch
- Interesse an Gesundheitsthemen und medizinischer Fortbildung
- Freude am Umgang mit Menschen
- Teamfähigkeit und Organisationstalent
- Belastbarkeit, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit?

Dann freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung an unsere Praxisadresse oder auch per e-mail.

Falls Sie sich bereits in einem Ausbildungsverhältnis befinden und gerne die Lehrstelle wechseln möchten,  können Sie sich ebenfalls bewerben, da wir auch Lehrlinge im 2. oder 3. Lehrjahr aufnehmen.

 

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Urlaubszeiten der Praxis:

Sommerferien:        8. bis 19.August 2022


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Neues aus der Medizin:

30.05.2022: Rauchen schädigt die Gefäße von Kopf bis Fuß

Zum Weltnichtraucher-Tag am 31. Mai wurden zwei Gefäß-Expertinnen über die Auswirkungen des Rauchens auf die Blutgefäße – von arterieller Verschlusskrankheit bis Raucherbein - befragt...

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Expertinneninterview zum WeltnichtraucherInnentag am 31. Mai: Mindestens zwei Drittel der PatientInnen an der Univ.-Klinik für Gefäßchirurgie in Innsbruck rauchen. Klinikdirektorin Sabine Wipper und Michaela Kluckner, angehende Fachärztin mit dem Schwerpunkt periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), sprechen im Interview über die große Bedeutung von Prävention, die Langzeitfolgen des Rauchens, Behandlungsmöglichkeiten und den letzten Ausweg Amputation.

Frage: Mit den Gefahren des Rauchens werden häufig Lungenkrebs und COPD assoziiert. Ist den Menschen auch ausreichend bewusst, dass Rauchen die Gefäße schädigt?

Sabine Wipper: Rauchen ist ein großes Thema an unserer Klinik. Von 60 bis 70 Patientinnen und Patienten, die wir täglich ambulant behandeln, sind 40 bis 50 Raucherinnen und Raucher. Es ist ihnen durchaus bewusst, dass jede weitere Zigarette ihre Gefäße noch mehr schädigt, aber nur ein geringer Teil schafft es, das Rauchen aufzugeben. Rauchen verursacht nicht nur Krebs, sondern schädigt das ganze Gefäßsystem von Kopf bis Fuß. Die Giftstoffe von Zigaretten schädigen das Endothel, die Innenschicht der Gefäße. Das wiederum begünstigt Ablagerungen (Arteriosklerose), die zu Engstellen oder Verschlüssen an den Gefäßen führen können. Eine Engstelle an der Halsschlagader kann beispielsweise Schlaganfälle auslösen. Rauchen begünstigt aber auch die Ausbildung von Erweiterungen von Gefäßen, so genannte Aneurysmata, die in Brust, Bauch und den Beckengefäßen vorkommen können.

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12.05.2022: Welche Fette Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes verursachen können

Eine Diät mit einem erhöhten Anteil ungesättigter Fettsäuren führt zu einer Verringerung der mit erhöhtem Risiko behafteten Fettstoffe (Lipide) und zur einer Steigerung der risikoarmen Lipide.

 

Der Fettstoffwechsel spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes. Über die molekularen Zusammenhänge ist bislang jedoch wenig bekannt. Das Team um Dr. Fabian Eichelmann vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE und DZD) hat mithilfe der Lipidomik, einer modernen analytischen Methode, jene Lipide identifiziert, die statistisch mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes assoziiert sind. Zudem stellten die Wissenschaftler:innen fest, dass eine Diät mit erhöhtem Anteil ungesättigter Fettsäuren zur Verringerung der mit erhöhtem Risiko behafteten Lipide und zur einer Steigerung der risikoarmen Lipide führt (siehe Journal Circulation, online 15.4.2022).

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind mit rund 18 Millionen Todesfällen pro Jahr die häufigste Todesursache weltweit. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Die Zahl der Betroffenen steigt seit Jahrzehnten kontinuierlich an. Schon jetzt leben in Deutschland über 8 Millionen Menschen mit Typ-2-Diabetes. Wissenschaftlichen Prognosen zufolge werden es im Jahr 2040 rund 12 Millionen sein. Entsprechend groß ist die Notwendigkeit, Biomarker zu identifizieren, die frühzeitig auf eine Krankheitsentstehung hinweisen können, um den Ausbruch verhindern oder zumindest abmildern zu können.

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09.05.2022: Arterienverkalkung: Erkrankte Blutgefäße kommunizieren auch mit dem Gehirn

Bei Arterienverkalkung (Arteriosklerose) werden zwischen Blutgefäß und Gehirn auch Nervensignale ausgetauscht. Diese Erkenntnis könnte langfristig die Therapiemöglichkeiten erweitern.

 

Etliche Labors forschen weltweit an der Erkrankung Arteriosklerose. Doch ihr Augenmerk liegt auf atherosklerotischen Plaques. Die Ablagerungen aus Cholesterin, faserigem Gewebe und Immunzellen bilden sich im Inneren von Arterien. Sie engen das Lumen der Blutgefäße immer weiter ein, sodass weniger Sauerstoff ins Körpergewebe gelangt. Bekannte Folgen sind Herzinfarkt, Schlaganfall oder Raucherbein.

„In den letzten Jahrzehnten hat niemand gefragt, ob es eine direkte Verbindung zwischen der Arterie und dem Gehirn gibt. Der Grund dafür ist offenbar, dass atherosklerotische Plaques nicht innerviert sind“, berichtet Dr. Sarajo K. Mohanta vom LMU-Institut für Prophylaxe und Epidemiologie der Kreislaufkrankheiten. Genau diese Verbindung konnte er zusammen mit Prof. Dr. Andreas Habenicht vom LMU-Institut für Prophylaxe und Epidemiologie der Kreislaufkrankheiten, Prof. Dr. Christian Weber, Direktor des Instituts, und einem internationalen Team jetzt nachweisen (siehe Nature, online seit 27.4.22). Wichtige Ergebnisse wurden auch von Prof. Dr. Daniela Carnevale und Prof. Dr. Giuseppe Lembo von der Universität La Sapienza in Rom erarbeitet.

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25.04.2022: Wie gesund sind Avocados fürs Herz?

Avocados werden gesundheitsfördernde Effekte nachgesagt. Betrifft das auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Und wie schneiden Avocados gegenüber anderen pflanzlichen Fetten ab?

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Avocados enthalten mehrere Inhaltsstoffe, die unabhängig voneinander mit Vorteilen für die Gesundheit von Herz und Gefäßen verbunden sind - darunter einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Phytonährstoffe und bioaktive Substanzen. Der Verzehr von Avocados ging in früheren Studien mit höheren HDL-Cholesterinspiegeln, einem niedrigeren Risiko für das metabolische Syndrom und einem geringeren Gewicht und Body Mass Index (BMI) einher. US-amerikanische Forscher haben jetzt entdeckt, dass der Verzehr von Avocados auch mit einem reduzierten Langzeitrisiko für kardiovaskuläre Erkrankungen zusammenhängt (siehe Journal of the American Heart Association, online seit 30.3.2022).

In die Studie wurden fast 69.000 Frauen aus der Nurses‘ Health Study und knapp 42.000 Männer aus der Health Professionals Follow-up Study einbezogen, die zu Studienbeginn keine Vorerkrankungen wie Krebs, koronare Herzkrankheit (KHK) oder Schlaganfall hatten. Die Teilnehmenden aus den USA hatten zu Studienbeginn und dann alle vier Jahre Angaben zu ihren Ernährungsgewohnheiten gemacht. Dr. Lorena Pacheco von der Harvard T.H. Chan School of Public Health in Boston und ihr Team untersuchten mögliche Zusammenhänge zwischen Avocado-Verzehr und Herzgesundheit.

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21.02.2022: Großer Schritt auf dem Weg zu Fasten-Therapien

Das Immunsystem spielt eine wichtige Rolle, damit Fasten unserem Körper hilft. Diese neue Erkenntnis trägt zur Entwicklung wirksamer Therapien auf der Grundlage von Fasten bei.

 

Freiwilliges Fasten, beispielsweise Intervallfasten, ist für viele Menschen je nach individueller Verfassung gesundheitsfördernd. Denn kontrollierte Hungerperioden können Krankheiten wie Diabetes, Adipositas oder Krebs vorbeugen. Forschende haben nun herausgefunden, dass das Immunsystem eine wichtige Rolle spielt, damit Fasten unserem Körper hilft (siehe Cell Metabolism, online seit 3.2.2022). Die neuen Erkenntnisse sind ein großer Schritt für die Entwicklung wirksamer Therapien auf der Grundlage von Fasten.

Wir wissen bereits seit längerem, dass Fasten das Immunsystem positiv beeinflussen kann und sich chronische Entzündungszustände dadurch verbessern. Es ist allerdings nur wenig darüber bekannt, welchen Rolle Immunreaktionen für einen gesunden Stoffwechsel spielen. Da die Leber ein zentraler Knotenpunkt und Regulator des Stoffwechsels ist, konzentrierte sich eine Forschungsgruppe bei der Beantwortung der Frage ganz auf dieses Organ. Dabei wollten sie verstehen, wie Leberzellen und Immunzellen in der Leber während Fastenperioden miteinander kommunizieren. Die Studie ist ein Projekt von Helmholtz Munich, der Universität Ulm, der Technischen Universität München (TUM), des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD), des Universitätsklinikums Heidelberg und der University of Southern Denmark.

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24.01.2022: Auch ein sportlich trainierter Skelettmuskel kann das Herz schützen

Musclin, ein hormonähnlicher Botenstoff des Skelettmuskels, kann als Schutzfaktor vor einer krankhaften Überlastung des Herzens wirken, also dazu beitragen, Herzschwäche zu vermeiden.

Die chronische Herzschwäche ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Ursachen für eine Herzinsuffizienz können vielfältig sein, zu den begünstigenden Risikofaktoren zählen beispielweise Bluthochdruck, Erkrankungen des Herzmuskels oder ein Herzinfarkt. Besonders gefährdet sind die etwa 20 Prozent der Patienten, die im Zuge der Erkrankung einen signifikanten Abbau von Muskelgewebe zeigen. Gegenüber Patienten ohne Muskelschwund haben diese ein deutlich höheres Risiko, an der Herzschwäche zu versterben.

Dass auch Skelettmuskeln mit dem Herzen interagieren und dieses schützen, haben jetzt Wissenschaftler des European Center for Angioscience (ECAS) der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gezeigt, die den Zusammenhang zwischen dem Abbau von Skelettmuskeln und der Herzschwäche untersucht haben (siehe Nature Communications, online am 10.1.2022). Sie sind dabei einem Botenstoff des Muskels, einem sogenannten Myokin, auf die Spur gekommen, der das Herz im Normalfall schützen kann. Der hormonähnliche Botenstoff heißt Musclin, wird im Skelettmuskel – nicht aber im Herzmuskel – gebildet und schützt das Herz auf zweierlei Weise: Musclin stärkt die Kraft der Herzmuskelzelle und verhindert die Ablagerung von Bindegewebe – und wirkt damit einer Fibrose entgegen.

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10.01.2022: Bauchaorten-Aneurysma bei Frauen seltener - aber gefährlicher

Männer ab 65 Jahren haben einen Anspruch auf einen Ultraschall, der abklärt, ob sie ein Bauchaorten-Aneurysma haben. Frauen nicht, dabei ist die Erkrankung bei ihnen gefährlicher.

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Zwar entwickeln ältere Frauen seltener ein Aneurysma an der Bauchschlagader als Männer. Aber wenn, dann ist es gefährlicher. Daher rät die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) gefährdeten Frauen ab 65 Jahren, einmalig die Aorta mit dem Ultraschall untersuchen zu lassen.

Worum handelt es sich dabei?

Ein solches Aneurysma gilt als tickende Zeitbombe. Denn wenn die Bauchschlagader wegen der krankhaften Ausweitung reißt, ist das lebensbedrohlich. Vor allem: Die Erscheinung macht vorher selten Beschwerden und bleibt daher häufig unentdeckt.

Warum sind ältere Frauen gefährdeter?

Die Struktur der Schlagader-Wand ist bei Frauen anders beschaffen als bei Männern. Das führt dazu, dass diese Aussackung schneller reißen kann, und die Frauen eine Notoperation auch seltener überleben.

Nur schätzungsweise 0,5 Prozent aller Frauen im Alter von 65 bis 75 Jahren entwickeln das Aneurysma, bei den Männern dieser Altersgruppe sind es 2 Prozent. Daher haben Männer ab 65 Jahren einen gesetzlichen Anspruch auf eine Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung dieser Erkrankung - die Frauen aber bislang nicht. Das hat Folgen: Der DGG-Vizepräsident Prof. Jörg Heckenkamp spricht davon, dass Frauen in Bezug auf Aneurysmen der Bauchschlagader unterdiagnostiziert seien.

Wer zahlt die Behandlung für Frauen?

Frauen ab 65 Jahren, die Risikofaktoren aufweisen, sollten sich nach Ansicht der DGG untersuchen lassen. Bei den Voraussetzungen übernehmen auch die Kassen die Kosten, so der Gefäßchirurg Heckenkamp. Ein Hausarzt ist der Ansprechpartner.

Risikoperson ist man als Raucherin oder Ex-Raucherin, mit hohem Blutdruck, mit Gefäßerkrankungen oder wenn man Familienangehörige ersten Grades mit Gefäßaneurysmen hat.

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16.12.2021: Ist Grüntee doch nicht so gesund?

Grüntee gilt aufgrund des hohen Gehalts an Antioxidantien als gesund und lebensverlängernd. Doch die enthaltenen Katechine unterdrücken oxidativen Stress nicht, sondern fördern ihn!

Grüner Tee ist seit langem als gesundheitsfördernd bekannt. Insbesondere den darin enthaltenen Katechinen namens ECG und EGCG wird eine lebensverlängernde Wirkung zugesprochen. Die beiden Substanzen gehören in die Gruppe der Polyphenole. Sie werden als Antioxidantien betrachtet, die im Körper oxidativem Stress durch aggressive Sauerstoffradikale entgegenwirken.

Bislang ging die Forschung davon aus, dass die Katechine die Sauerstoffradikale neutralisieren und damit Schäden an Zellen (oder der Erbsubstanz DNA) verhindern. Sauerstoffradikale entstehen unter anderem im Stoffwechsel, etwa bei der Energieproduktion in den Kraftwerken der Zellen, den Mitochondrien.

Den Wirkmechanismus der Katechine im Fadenwurm C. elegans haben jetzt ETH-Forschende um Michael Ristow, Professor für Energiestoffwechsel am Departement Gesundheitswissenschaften der ETH Zürich, zusammen mit Kollegen der Universität Jena genauer unter die Lupe genommen. Und sie kommen zu einem anderen, paradox erscheinenden Ergebnis: die Katechine aus dem Grüntee unterdrücken oxidativen Stress nicht, sondern sie fördern ihn.

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09.12.2021: Herzschwäche erfolgreich bekämpfen

Neue Medikamente (SGLT2-Hemmer) verbessern die Lebensqualität und senken die Sterberate von Patienten mit Herzinsuffizienz. Spezielle Assistenten (Heart Failure Nurses) sollen die Therapietreue unterstützen.

Die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eine der schwerwiegendsten und tödlichsten kardiologischen Erkrankungen. Wegen keiner anderen Erkrankung müssen mehr Menschen stationär in den Kliniken behandelt werden. Neue Studien zur Prävention und Behandlung der Erkrankung sowie neue Möglichkeiten bei der Versorgung Betroffener zeigen, wie die Patientinnen und Patienten besser versorgt werden können, wie ihre Lebensqualität steigen und hohe Sterblichkeitsraten gesenkt werden können.

In diesem Jahr erlebte die Herzmedizin einen echten Durchbruch in der Behandlung der Herzinsuffizienz, der Hoffnung für viele Patient*innen macht. Dies spiegeln auch die neuen europäischen Behandlungsleitlinien wider, die Ende August erschienen sind. Vor allem für Patient*innen, deren Herzleistung durch die Erkrankung schon stark eingeschränkt ist: Eine neue Medikamentengruppe, die SGLT2-Hemmer verbessern die Lebensqualität und senken die Sterberate. Doch auch bei leichteren Formen oder Anfangsstadien der Herzinsuffizienz konnten die neuen Medikamente ihr Wirksamkeit in ersten Studien unter Beweis stellen.

Kardiolog*innen setzen in der Behandlung inzwischen stark auf individuelle Lösungen, die passgenau auf die einzelnen Patient*innen zugeschnitten sind. Neben der medikamentösen Behandlung stehen viele weitere Optionen, beispielsweise implantierbare Defibrillatoren, Herzschrittmacher oder auch Herzunterstützungssysteme. Neue Möglichkeiten tun sich auch die Therapie der Herzklappen auf, die nun ebenfalls in die europäischen Leitlinien aufgenommen wurde.

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29.11.2021: Ursachensuche für plötzlichen Herzstillstand oft schwierig

Die Suche nach den Ursachen für einen plötzlichen Herzstillstand kann sich vor allem bei jüngeren Menschen schwierig gestalten. Das zeigt eine aktuelle Studie.

Pro Jahr erleiden etwa 65.000 Menschen in Deutschland einen plötzlichen Herzstillstand. Bei etwa 60.000 von ihnen verläuft er tödlich. Eine aktuelle Studie, die heute bei den Herztagen 2021 der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie präsentiert wurde, zeigt, dass die Suche nach den Ursachen vor allem bei jüngeren Personen schwierig sein kann. Denn Herzerkrankungen bleiben gerade bei jungen, bislang gesunden Menschen oft unerkannt.

Der unerwartete und plötzliche Herzstillstand des dänischen Fußballspielers Christian Eriksen bei der Fußball-Europameisterschaft hat weltweit für große Bestürzung gesorgt und mediales Interesse geweckt. „Neben der akuten hohen Sterblichkeit eines solchen Ereignisses sind die langfristigen Konsequenzen für das weitere Leben der Betroffenen nur schwer abschätzbar“, berichtet der Kardiologe PD Dr. Alexander Pott, unter dessen Leitung eine Studie der Uniklinik Ulm nach Gründen für plötzliche Herzstillstände geforscht hat. „Häufig stellt sich die Frage nach der Ursache des Herz-Kreislauf-Stillstandes und ob im Laufe des weiteren Lebens erneut ein plötzlicher Herztod droht.“ Besonders bei der Gruppe der jungen Betroffenen sind die Ursachen vielfältig und nicht leicht zu diagnostizieren. Neben Veränderungen des Herzmuskels und Herzmuskelentzündungen werden häufig solche Erkrankungen entdeckt, bei denen Veränderungen des Reizleitungssystems oder der Herzmuskelzellen zu einem instabilen Herzrhythmus und bösartigen Herzrhythmusstörungen führen können.

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15.11.2021: Verbesserte Früherkennung von Herzschwäche auf dem Land

Das Projekt „HerzCheck“ ermöglicht die Früherkennung der Herzinsuffizienz mithilfe mobiler MRT-Einheiten auch in ländlichen Regionen. Es wurde jetzt in Mecklenburg-Vorpommern gestartet.

© Lisa F. Young_Fotolia.com

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Rund 2,5 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Die Magnetresonanztomografie (MRT) ermöglicht oft eine frühzeitige Erkennung und Therapie dieser gefährlichen Volkskrankheit, ist auf dem Land aber meist nicht verfügbar.

Mit dem Projekt „HerzCheck“ werden MRT-Untersuchungen des Herzens jetzt auch in ländlichen Regionen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns möglich gemacht: Mithilfe mobiler MRT-Einheiten und telemedizinischer Befundung durch Ärzt:innen des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZB). Das Projekt „HerzCheck“ wurde heute am Kreiskrankenhaus Wolgast mit Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe gestartet.

„Das Projekt HerzCheck ermöglicht eine moderne Herzinsuffizienz-Diagnostik direkt vor Ort. Die Geräte für eine magnetresonanztomografische Untersuchung werden dorthin gebracht, wo sie in Praxen oder Kliniken nicht vorhanden sind. So haben Patient:innen kürzere Wege. Mobile Versorgungsmodelle inklusive telemedizinischer Betreuung sind ein richtiger Weg für unser Land. So kann die flächendeckende medizinische Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern weiter gestärkt werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Harry Glawe, vor Ort.

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30.09.2021: Was man über Vorhofflimmern wissen muss

Nicht nur lästiges Herzstolpern: Bleibt Vorhofflimmern unerkannt, drohen Schlaganfall und Herzkomplikationen. Davor warnen Experten anlässlich des Weltherztags am 29. September.

Herzrhythmusstörungen sind für Betroffene meist mit Ängsten und hohem Leidensdruck verbunden. Das Tückische an Rhythmusstörungen: Je nach Ursache, Ursprung im Herzen und Schweregrad, können sie entweder harmlos oder akut lebensbedrohlich, sogar tödlich sein.

Vorhofflimmern, die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung mit ca. 1,8 Millionen Betroffenen in Deutschland, kann gerade beim ersten Anfall auch Angst machen und Panik auslösen, wenn das Herzstolpern plötzlich einsetzt und es zu heftigen Schlägen bis in den Hals hinauf, Druckgefühl im Brustkorb und Luftnot kommt. Das Herz schlägt dann meistens völlig unregelmäßig und schnell mit einem Puls von bis zu 160 Schlägen pro Minute.

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16.09.2021: Herzklappenersatz: Besser chirurgisch oder per Katheter?

Die Vor- und Nachteile sowie therapiespezifischen Risiken verschiedener Herzklappentherapieverfahren erläutern Experten der Deutschen Herzstiftung.

Herzklappenerkrankungen lassen sich heutzutage gut therapieren. In Deutschland leiden rund 13 Prozent der über 75-Jährigen an einer undichten oder verengten Herzklappe. Seit knapp 20 Jahren stehen neben klassischen chirurgischen Eingriffen auch kathetergestützte Verfahren zur Verfügung. Sie gelten als schonender und sind insbesondere für Patienten geeignet, bei denen eine Operation am offenen Herzen als zu riskant erscheint. Doch auch kathetergestützte Eingriffe wie die Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) bergen Risiken. Über 24.000 TAVI wurden allein im Jahr 2019 in Deutschland durchgeführt.

„Ob ein klassisches chirurgisches Verfahren oder die Kathetertechnik für einen Patienten infrage kommt, hängt von den therapiespezifischen Risiken ab und davon, welche Therapieform für den Patienten das langfristig beste Ergebnis verspricht“, erklärt Prof. Dr. Thomas Meinertz, Kardiologe und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Welche Behandlungsmethode bei einem Herzklappendefekt die beste ist, hängt nicht nur von der Erkrankung selbst ab. Entscheidend sind unter anderem die Fragen: Wie gut wirkt die Therapie auf Dauer? Wie belastend ist sie für den Patienten und welche Risiken bestehen? Das Alter sowie die Lebenserwartung des Patienten sind etwa wichtige Entscheidungskriterien bei der Wahl des Behandlungsverfahrens. Auch die Vorerkrankungen der Patienten spielen eine Rolle, beispielsweise, ob eine Operation mit besonderen Risiken verbunden wäre.

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19.08.2021: Mehr Mut zum Training bei Herzschwäche

Ein ärztlich überwachtes körperliches Training für Patienten mit Herzschwäche ist machbar und sicher und kann sowohl deren Lebensqualität als auch den Schweregrad der Herzinsuffizienz verbessern.

Viele Menschen, die ein schwaches Herz haben, trauen sich oft keinen Sport zu. „Sport mit schwachem Herzen? Unmöglich!“ Das denken viele Betroffene, aber auch Trainer. Die Angst vor einem kardiovaskulären Ereignis während des Trainings ist auf allen Seiten zu groß. Doch eine Pilotstudie des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz Würzburg (DZHI) hat gezeigt, dass ein ärztlich überwachtes körperliches Training für Patienten mit Herzinsuffizienz durchaus machbar und sicher ist (siehe Clinical Research in Cardiology, Online-Veröffentlichung am 22.6.21). Es kann sowohl die Lebensqualität als auch den Schweregrad der Herzschwäche verbessern.

„Wir hoffen, dass wir mit unserem erfolgreichen Übungsexperiment die Entwicklung weiterer risikoadaptierter Trainingsprogramme für Patienten mit Herzinsuffizienz erleichtern“, kommentiert Prof. Dr. Stefan Störk, Leiter der Klinischen Forschung und Epidemiologie am DZHI. Schließlich hat bereits im Herbst 2019 die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen e. V. (DGPR) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) ein Positionspapier zu Herzinsuffizienzsportgruppen herausgebracht. Seit 2020 können diese durch die Einführung einer neuen Positionsnummer mit einem höheren Vergütungssatz abgerechnet werden.

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12.08.2021: Immuntherapien als neue Strategie bei Arterienverkalkung

Wie Signalproteine in Immunzellen die Arterienverkalkung (Atherosklerose) beeinflussen, zeigen Mediziner an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München.

Arterienverkalkung (Atherosklerose) gehört zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland: Dabei lagern sich Cholesterin und andere Fette in die innere Wandschicht arterieller Blutgefäße ein und verengen diese. Das kann den Blutfluss behindern und Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen. Zur Behandlung setzen Ärzte auf die Lipidsenkung, oft mit Statinen. Allerdings verringern diese Medikamente nur bei 35 bis 40 Prozent aller Betroffenen das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen; rund 60 Prozent sind weiterhin gefährdet. Neue Ansatzpunkte für Therapien könnte das Immunsystem eröffnen, da Atherosklerose mit chronisch-entzündlichen Vorgängen einhergeht. Ein Team um Professor Esther Lutgens und Dr. Dorothee Atzler vom Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) haben jetzt einen wichtigen Teilschritt der beteiligten Immunreaktion entschlüsselt (siehe Nature Communications, Online-Veröffentlichung am 18.6.2021).

Eine vielversprechende Zielstruktur, um Atherosklerose zu verhindern, könnte die sogenannte CD40L/CD40-Achse sein – wie das Team vom Institut für Prophylaxe und Epidemiologie der Kreislaufkrankheiten und von der Universität Amsterdam zeigte. Das Membranprotein CD40L wird von speziellen Zellen des Immunsystems hergestellt und ist Bindungsstelle für das CD40-Protein von antigenpräsentierenden Zellen. Allerdings hat CD40L - je nachdem, welche Zellen beteiligt sind - ganz unterschiedliche Aufgaben im Körper. Die LMU-Wissenschaftler haben nun speziell T-Zellen und Thrombozyten in einem Tiermodell untersucht und konnten nachweisen, dass für Atherosklerose anfällige Mäuse mit einem CD40L-Mangel in bestimmten T-Zellen weniger Interferon-gamma ausschütten als der Wildtyp ohne diesen Mangel.

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05.08.2021: Wie oft folgt dem ersten Gichtanfall ein erster Herzinfarkt?

Menschen mit Gicht haben ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko. Einer schwedischen Studie zufolge steigt nach einem ersten Gichtanfall das Risiko für einen ersten Herzinfarkt um 43 Prozent.

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Wie häufig einem ersten Gichtanfall einen ersten Herzinfarkt (akutes Koronarsyndrom = ACS) folgt, haben Forschende aus Schweden über zehn Jahre hinweg in einer großen, bevölkerungsbasierten prospektiven Kohortenstudie beobachtet (siehe Rheumatic und Muscososketal Diseases, Online-Veröffentlichung am 26.4.2021). Die Daten wurden vor kurzem beim EULAR-Kongress vorgestellt.
Verglichen wurden über 20.000 Patienten mit erstmals aufgetretener Gicht mit mehr als 84.000 Kontrollpersonen aus der Allgemeinbevölkerung in Westschweden. Wie Dr. Panagiota Drivelegka von der Universität Göteborg berichtete, waren Menschen mit bekannter koronarer Herzerkrankung (KHK) oder ACS ebenso ausgeschlossen wie solche, die im Vorfeld bereits einmal eine harnsäuresenkende Therapie erhalten hatten.

Das Durchschnittsalter in der Gicht-Gruppe betrug 66 und in der Kontrollgruppe 64 Jahre, 67 Prozent und 66 Prozent waren Männer. Im Median wurden die Teilnehmer in beiden Gruppen 4,4 Jahre lang nachbeobachtet, und zwar entweder bis zu einem ersten ACS, bis sie starben oder auswanderten oder bis zum Studienende nach zehn Jahren.

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01.07.2021: Wie sich Covid auf das Herz auswirkt

Welche Auswirkungen eine Erkrankung an COVID-19 auf die Herzgesundheit haben kann, wollen Kardiologen des Universitätsklinikums Heidelberg untersuchen.

Wie wirkt sich eine COVID-19-Erkrankung im Langzeitverlauf auf die Herzgesundheit aus? Dieser Frage gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie Heidelberg in Kooperation mit der Klinik für Gastroenterologie jetzt im Rahmen einer klinischen Studie nach. 192 Patientinnen und Patienten, deren Erkrankung mindestens vier Monate zurückliegt, werden eingeschlossen. Die Teilnehmer werden mittels kontrastmittelfreier kardialer Magnetresonanztomographie (MRT) sowie einer dreidimensionalen Elektrokardiographie (3D-EKG) untersucht, bei dem die elektrischen Signale im Herzmuskel dreidimensional aufgenommen werden, und ihre Krankheitsgeschichte sowie der Gesundheitszustand systematisch erfasst.

„Mögliche Spät- und Langzeitfolgen von COVID-19 sind noch unzureichend verstanden, die Datenlage ist bislang noch zu gering “, berichtet Studienleiter Prof. Dr. Norbert Frey, Ärztlicher Direktor der Klinik. „Betroffene haben ein großes Interesse an gezielten Nachuntersuchungen, die Untersuchungstermine für die Studie waren innerhalb kurzer Zeit ausgebucht."

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21.06.2021: Schaufensterkrankheit oft nicht leitliniengerecht behandelt

Wadenschmerzen beim Laufen, die häufige Gehpausen erzwingen, sind Warnsignale für eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK), die allerdings nicht immer korrekt behandelt wird.

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Die Waden beginnen selbst bei normalem Gehtempo rasch zu schmerzen, immer wieder müssen Gehpausen eingelegt werden – diese Beschwerden müssen als Warnsignale ernst genommen werden, da sie auf eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) hindeuten können. Diese schwerwiegende Durchblutungsstörung der Beine wird durch eine Verkalkung und Verengung der Beinarterien verursacht und kann im schlimmsten Fall zu Gefäßverschlüssen führen und Amputationen notwendig machen. Auch das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall ist bei den Betroffenen deutlich erhöht. Trotz dieser Risiken wird die PAVK noch immer unterschätzt und oft nicht leitliniengerecht behandelt, kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM). Vor allem die Gabe von Statinen bleibe weit hinter dem Bedarf zurück, so die Experten der Fachgesellschaft.

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