Herzlich Willkommen in der CardioPraxis Vilshofen

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Es erwartet Sie mit Prof. Dr. med. Rüdiger von Harsdorf ein Kardiologe mit jahrzehntelanger medizinischer Erfahrung in leitenden Positionen in renommierten kardiologischen Fachkliniken wie in internationalen Forschungseinrichtungen.
Ein erfahrenes Team wird Sie aufmerksam betreuen und Ihnen hilfsbereit zur Seite stehen.
Zur Diagnose nutzen wir in unserer Praxis viele modernste Geräte und Behandlungsmethoden. Einige präventive und therapeutische Maßnahmen wie Herzkatheteruntersuchungen und TEE führt Prof. von Harsdorf für seine Patienten selbst im Klinikum Vilshofen durch.

Informieren Sie sich über unser Angebot hier auf unserer Homepage oder nehmen Sie gerne direkt zu uns Kontakt auf!

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Urlaubszeiten der Praxis:

                 
Weihnachten:           27. Dezember bis 5. Januar 2018   

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Neues aus der Medizin:

 

10.11.2017: Wie macht sich eine Herzschwäche bemerkbar?

Eine Herzschwäche entsteht häufig unbemerkt als Folge anderer Erkrankungen. Regelmäßige Kontrollen beim Arzt sind deshalb wichtig, auch wenn nur schleichende Symptome auftreten.

Eigentlich war man doch ganz fit, aber seit einiger Zeit kommt man immer schnell aus der Puste. Das Herz rast, selbst wenn der Sprint zum Bus nur ein paar Sekunden dauert. Wer solche Symptome bei sich bemerkt, sollte sein Herz überprüfen lassen. Darauf weist Prof. Thomas Meinertz hin, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Dahinter kann eine Herz-schwäche stecken, die möglichst früh umfassend behandelt werden sollte.

Herzschwäche - das verbinden die meisten mit alten Leuten, deren Pumpe ein wenig nachgelassen hat. Kardiologen bezeichnen damit aber ein Syndrom, das als Folge anderer Herzerkrankungen entstehen kann.

Bluthochdruck zum Beispiel kann dazu führen, dass der Herzmuskel nicht mehr elastisch genug ist, um genügend Blut aufzunehmen. Auch wer schon mal einen Herzinfarkt hatte, kann später eine Herzschwäche entwickeln. Solche Patienten müssen unbedingt regelmäßig ihr Herz untersuchen lassen.

Bei Menschen mit Herzschwäche ist das Herz nicht mehr in der Lage, die Organe mit ausreichend Blut zu versorgen. „Normalerweise pumpt es fünf bis sechs Liter Blut in Ruhe und bis zu 15 Liter bei Belastung durch den Körper“, erklärt Meinertz. „Bei Patienten mit Herzschwäche sind es manchmal nur noch 2,5 Liter.“ Das kann lebensgefährlich werden - etwa wenn das Gehirn nicht mehr richtig mit Sauerstoff versorgt wird.

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15.11.2017: Mit Blutspenden den Blutdruck senken

Bluthochdruck-Patienten können ihren Blutdruck durch regelmäßiges Blutspenden senken. Regelmäßige Blutspender scheinen zudem auch eine gesteigerte Immunabwehr aufzuweisen.

Bluttransfusionen retten Leben bei schweren Verletzungen und Infektionen, sind essentieller Bestandteil hochkomplexer Operationen und helfen zeitnah Patienten mit chronischem Blutverlust. Voraussetzung dafür ist eine ausreichende Anzahl an Blutspenden, aus denen die benötigten Blutprodukte gewonnen werden können. Die Anzahl der Blutspenden in Deutschland geht jedoch seit Jahren zurück. Während im Jahr 2010 noch 4,9 Millionen Vollblutspenden eingereicht wurden, waren es im Jahr 2016 laut dem Paul-Ehrlich-Institut nur noch vier Millionen. Dabei können auch Spender, insbesondere wenn ihr Blutdruck erhöht ist, von einer Blutspende profitieren. Welchen positiven Einfluss das Spenden von Blut auf den Blutdruck von Hypertonie-Patienten hat und wie regelmäßiges Blutspenden das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen vermindern kann, diskutierten Experten auf der 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie vom 24. bis 27. Oktober 2017 in Köln.

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11.10.2017: Was ist ein gebrochenes Herz ?

Das sogenannte Broken-Heart-Syndrom ist gefährlicher als lange angenommen. Betroffene reagieren mit Beschwerden, die denen bei einem Herzinfarkt gleichen.


„Es hat ihr das Herz gebrochen“ - man sagt das so. Auch von Herzschmerz ist gern die Rede. Und dann gibt es diese Filmszenen, in denen sich jemand so aufregt, dass er mit Schmerzen in der Brust zusammenbricht. Nur dass das tatsächlich passieren kann, wissen die wenigsten. Auch Ärzten ist es noch gar nicht so lange klar. Erst seit etwas mehr als zwanzig Jahren ist das Broken-Heart-Syndrom bekannt.

„Das Broken-Heart-Syndrom ist eine Herzmuskelerkrankung, die durch ein hohes Level an Stresshormonen ausgelöst wird“, erklärt Felix Schröder vom Herz- und Gefäßzentrum im Albertinen Krankenhaus Hamburg. Mit anderen Worten: Regt sich jemand sehr auf, kann es passieren, dass sein Herz nicht mehr richtig arbeitet. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie eng das Herz mit der psychischen Gesundheit verwoben ist.

Bei Elke Enders begann es mit Schmerzen im linken Arm. Sie war am Morgen an der Nase operiert worden. Vielleicht eine Folgeerscheinung der Narkose, dachte sie. Am nächsten Morgen aber schmerzte auch ihre linke Brust. Die Ärzte fackelten nicht lange. Sie brachten die ältere Dame direkt auf die Intensivstation: Verdacht auf Herzinfarkt.

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09.10.2017: Keine Angst vor der Bypass-OP

Ein Koronar-Bypass ist eine Überbrückung der Gefäßengstelle, quasi eine operativ angelegte Umgehungsstraße bzw. Umleitung, mit dem Ziel, die Durchblutung des Herzmuskels zu verbessern.


 

Unser Herz: faustgroß, ca. 350 Gramm schwer und unermüdlicher Motor des menschlichen Körpers. Im Laufe eines Menschenlebens pumpt dieses faszinierende Hohlorgan mit bis zu drei Milliarden Schlägen etwa 250 Millionen Liter Blut durch den Körper. Eine der häufigsten Herz-Erkrankungen in den westlichen Industrieländern ist die Koronare Herzkrankheit (KHK). Herzchirurg und Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, Dr. Andreas Beckmann, gibt Antworten zur Koronaren Herzkrankheit und zu einer der invasiven Behandlungsmaßnahmen: der Bypass-Operation des Herzens. 

Erklären Sie bitte kurz die Koronare Herzkrankheit.

Unter der Koronaren Herzkrankheit versteht man die Erkrankung der Arterien die den Herzmuskel mit Blut versorgen, den sog.Herzkrankgefäßen. Auslöser ist oftmals die Arteriosklerose die durch Ablagerungen an den Gefäßwänden über Plaque Bildungen in Gefäßverengungen mündet und letztlich zu einer dauerhaften Gefäßverkalkung führt. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels gefährdet und es entsteht ein Missverhältnis zwischen Sauerstoffangebot und -bedarf. Am Ende dieses meist schleichenden Prozesses kann es zu einem lebensbedrohlichen Verschluss der Herzkranzgefäße kommen. Patienten mit einer KHK können keine Symptome aufweisen, berichten jedoch häufig über Symptome wie Brustenge, die sog. Angina pectoris, oder über Luftnot in Ruhe bzw. bei Belastung. Weitere alarmierende Symptome können von Herzrhythmusstörungen  bis hin zu einem lebensbedrohlichen Herzinfarkt reichen. Der Herzinfarkt entsteht durch einen akuten Herzkranzgefäß-Verschluss, auf dem Boden einer zuvor vorhandenen Engstelle der Arterie, was dann zu einer anhaltenden Durchblutungsstörung einer Region des Herzmuskels führt.

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15.09.2017: Risikowerte für Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzschwäche im Blick

Ein neuer, kostenloser Gesundheits-Pass der Deutschen Herzstiftung soll Patienten und Ärzten die Kontrolle von Herz-Kreislauf-Risiken beim Gesundheitscheck erleichtern.

Nicht nur für Millionen Herzpatienten in Deutschland, sondern auch für gesunde Menschen ist es wichtig, über die persönlichen Risikofaktoren für eine Herz- und Gefäßerkrankung stets im Bilde zu sein, um Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzschweäche gezielt z. B. mit mehr Ausdauerbewegung und gesunder Ernährung (Mittelmeerküche) vorzubeugen oder einer Verschlechterung der Herzkrankheit gegenzusteuern.

Für diesen Zweck bietet die Deutsche Herzstiftung unter www.herzstiftung.de/Gesundheits-Pass kostenfrei einen handlichen faltbaren Gesundheits-Pass für den Geldbeutel an, der jetzt erneuert und den aktuellen Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) angepasst wurde. „Der Gesundheits-Pass ist ein nützlicher Helfer für Herzpatienten, aber auch für Gesunde, weil man die wichtigsten Risikofaktoren für Herz- und Gefäßerkrankungen jederzeit parat hat, diese Faktoren mit dem Hausarzt regelmäßig kontrollieren und Verbesserungsmöglichkeiten besprechen kann", betont Herzspezialist Prof. Dr. med. Helmut Gohlke vom Vorstand der Herzstiftung. „Der Gesundheits-Pass sollte deshalb auch in keiner Hausarztpraxis fehlen."

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01.09.2017:Tablette vergessen - was dann?

Diabetes-Mittel und Blutdrucksenker sollte man keinesfalls zweimal einnehmen, da die doppelte Dosis gefährlich werden kann. Am besten nehmen Patienten ihre Tabletten immer zur selben Zeit ein.

 

Die gleiche Tablette immer zur selben Zeit - das hilft, das Medikament nicht zu vergessen. Aber was, wenn sich ein Typ-2-Diabetiker nicht mehr sicher ist, ob er das Mittel genommen hat oder nicht? In dem Fall lässt man die Tablette besser weg, heißt es im Diabetes Ratgeber (Ausgabe 8/2017). Nimmt jemand versehentlich die doppelte Dosis eines zuckersenkenden Mittels, kann dies zu einer gefährlichen Unterzuckerung führen. Besser ist es, kurzfristig erhöhte Werte hinzunehmen.

Auch Cholesterin- und Blutdrucksenker lassen Patienten lieber weg, wenn sie nicht sicher sind, ob sie das Mittel schon genommen haben. Am besten nehmen sie dann einfach die nächste Tablette zur üblichen Zeit.

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21.08.2017: Bei Bluthochdruck DASH-Diät empfehlenswert


Menschen mit Bluthochdruck wird die sog. DASH-Diät empfohlen, die eine Blutdruck senkende Wirkung erzielt und den Einsatz von Medikamenten sinnvoll unterstützen kann. Wer sich gesund ernährt, darf auf ein längeres Leben hoffen. Schon geringe Verbesserungen im Ernährungsplan machen sich nach den Ergebnissen einer US-Studie nach wenigen Jahren positiv bemerkbar. Für Menschen mit erhöhtem Blutdruck empfiehlt die Deutsche Hochdruckliga e.V. Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention die sogenannte DASH-Diät. Diese hat bereits in früheren Studien eine Blutdrucksenkende Wirkung erzielt und kann den Einsatz von Medikamenten sinnvoll unterstützen.

„Der Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit wird häufig unterschätzt", sagt Prof. Dr. Bernhard Krämer, Mannheim. „Viele Patienten, die im mittleren Lebensalter einen erhöhten Blutdruck entwickeln, lassen sich nur schwer von einer Ernährungsumstellung überzeugen." Dabei haben frühere Studien bereits gezeigt, dass die sogenannte DASH-Diät - entwickelt und benannt nach Dietary Approaches to Stop Hypertension - in der Lage ist, den Blutdruck zu senken. Der Ernährungsplan fördert den Verzehr von Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und fettarmen Milchprodukten, erlaubt sind Geflügel und Fisch, Nüsse und Hülsenfrüchte. Einschränkungen gibt es bei zuckerhaltigen Lebensmitteln und Süßgetränken sowie bei rotem Fleisch und Fettsäuren. Prof. Krämer erläutert: „Die DASH-Diät war ursprünglich eine fettmodifizierte Diät mit reichlich Gemüse und Obst. In weiteren Studien hat man sie dann mit der Reduktion des Salzkonsums kombiniert - Bluthochdruck kann so wirksam gesenkt werden."

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31.07.2017: Was es mit der Schaufensterkrankheit auf sich hat

Bestimmte Formen von Beinschmerzen können ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko anzeigen. Wachsamkeit ist insbesondere bei Wadenschmerzen geboten, die beim Gehen auftreten und beim Stehenbleiben nachlassen. Gleiches gilt für Schmerzen, die sich beim Hinlegen in der Zehenregion bemerkbar machen, vor allem wenn Aufstehen für Linderung sorgt. „Beide Schmerzformen sind ein typisches Symptom einer Arteriosklerose, bei der es aufgrund von Ablagerungen in den Arterien an unterschiedlichen Stellen des Körpers zu Durchblutungsstörungen kommt", betont Prof. Dr. med. Eike Sebastian Debus vom Universitären Herzzentrum Hamburg und Beiratsmitglied der Herzstiftung.

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26.07.2017: Viele Kohlenhydrate am Abend ungünstig für die Gesundheit


Jugendliche, die abends regelmäßig mehr Kohlen-hydrate mit einem hohen glykämischen Index zu sich nehmen, haben im jungen Erwachsenenalter höhere Risikomarker für einen Typ-2-Diabetes. Zu dem Schluss kommt eine Studie der Universität Bonn (siehe Nutrients, Online-Veröffentlichung am 10.6.2017), an der Prof. Dr. Anette Buyken vom Institut für Ernährung, Konsum und Gesundheit der Universität Paderborn als Initiatorin beteiligt ist.

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05.07.2017: Manche Darmbakterien können auch Herz und Kreislauf beeinflussen


In den Lebensmitteln Fleisch und Ei ist Cholin hoch konzentriert enthalten. Zusätzlich kommt in rotem Fleisch noch Carnitin vor. Beide Moleküle können von Darmbakterien zu Trimethylamin (TMA) verstoff-wechselt werden, welches anschließend in der Leber zu Trimethyamin-N-oxid (TMAO) oxidiert wird. Die so entstandene Verbindung fördert die Cholesterolauf-nahme in bestimmten Immunzellen, was zu Plaquebildung führt und so an der Entstehung von Arteriosklerose beteiligt ist. Das berichten Forscher des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung.

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30.06.2017: Herzrasen: harmlos oder gefährlich ?


Wenn das Herz "bis zum Hals schlägt", sind meist Aufregung oder körperliche Anstrengung der Auslöser. Beginnt das Pumporgan allerdings wie aus dem Nichts zu rasen, fühlt sich das für Betroffene sehr unangenehm, teilweise bedrohlich an: Oft kommen Schwindel, Atemnot oder Angstgefühle hinzu. Solche Anfälle von Herzrasen sollten beim Arzt abgeklärt werden, denn es können gefährliche Herzkrankheiten dahinter stecken. Darauf macht die Deutsche Herzstiftung aufmerksam und verweist auf eine Checkliste unter www.herzstiftung.de/Herzrasen.html, die bei der Suche nach der Ursache behilflich sein kann.

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26.06.2017: Wie die Ernährung krankhaftes Übergewicht beeinflusst


Fettleibigkeit, Diabetes und Bluthochdruck sind häufige Erkrankungen in Deutschland und Europa. „Die Wahrscheinlichkeit diese Erkrankungen zu entwickeln, wird direkt durch die Ernährung beeinflusst. Das Risiko eines Individuums kann derzeit allerdings nur unzureichend erfasst und bewertet werden", erklärt Prof. Dr. Nils Helge Schebb. Genau mit dieser Risikobestimmung beschäftigt sich der Lebensmittelchemiker von der Bergischen Universität Wuppertal nun gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von fünf europäischen Universitäten.

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21.06.2017: Warum jedes Herz anders ist


Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) haben zusammen mit einem internationalen Konsortium zehn neue genetische Varianten identifiziert, die mit der Struktur und der Funktion des Herzens in Verbindung stehen (siehe The Journal of Clinical Investigation, Onlinevorabveröffent-lichung am 10.4.2017). Die Ergebnisse helfen, das komplexe Muster aus erblichen und umweltbedingten Faktoren zu verstehen, das Herz-Kreislauf-Erkrankungen  zugrunde liegt und könnten damit die Basis für neue Therapien bilden. 

 

 

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07.06.2017: Bluthochdruck hierzulande bald überwunden?


Eine aktuelle Auswertung von sieben großen Bevölkerungsstudien in Deutschland zeigt, dass die Blutdruckwerte in Deutschland in den letzten beiden Jahrzehnten gesunken sind (siehe Deutsches Ärzteblatt International 2016, Band 113/48, Seite 809-15). Trotzdem ist der Blutdruck in Deutschland immer noch zu hoch - insbesondere bei Männern sehen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) großen Handlungsbedarf.

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10.05.2017: Schlaganfall infolge ungesunden Lebensstils kann auch schon Junge treffen


Mit einem Schlaganfall rechnet kaum jemand - schon gar nicht in jungen Jahren. Doch ein ungesunder Lebensstil kann das Risiko auch für Jüngere erhöhen. Bei verdächtigen Symptomen sollte sich niemand scheuen, den Notruf zu wählen.

„Der Lebensstil hat viel damit zu tun, dass auch Jüngere zu Patienten werden", erklärt Bettina Begerow von der Deutschen Schlaganfall-Hilfe. Sie nennt Bewegungsmangel, Nikotin, Überernährung und Stress als Faktoren.

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24.04.2017: Schlank und gesund mit Superfood und Paleo?


Krankhaftes Übergewicht erhöht das Risiko für zahlreiche chronische Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2, Krebs. Trotzdem schaffen es viele adipöse Menschen nicht, gesund ihr Gewicht zu senken. Eine Ernährungsumstellung kann Abhilfe schaffen, doch nicht alle aktuellen Diät-Trends halten, was sie versprechen. Von Low-Carb über Paleo und vegan bis hin zu Superfood: Welche Ernährungskonzepte sind aus medizinischer Sicht wirklich empfehlenswert?

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17.04.2017: Mehr Motivation durch Aktivitätstracker ?


Mehrere Studien, die das „Warum" und das „Wie" in der Nutzung von Fitnesstrackern näher analysieren, haben Forscher am Informatikinstitut OFFIS in Oldenburg an über 100 Personen über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren hinweg durchgeführt. OFFIS ist ein 1991 gegründetes, international tätiges Forschungs- und Entwicklungsinstitut für ausgewählte Informatiktechnologien und praxisrelevante IT-Forschungsbereiche.


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12.04.2017: Dürfen Patienten mit Bluthochdruck in die Sauna gehen?


Wer Bluthochdruck hat, muss nicht unbedingt auf Saunieren verzichten. Darauf weist die Deutsche Hochdruckliga in der Zeitschrift Naturarzt (Ausgabe 4/17) hin. Der Blutdruck muss allerdings gut eingestellt sein. Bei 20- bis 50-Jährigen sollte er bei einer Belastung mit 100 Watt auf einem Fahrradergometer nicht über einen Wert von 200 zu 100 mm Hg steigen. Ein Saunabesuch entspricht einer Belastung von rund 70 Watt. Wer hohen Blutdruck hat und lange nicht mehr beim Sport war, sollte vor einem Saunagang den Arzt um Rat fragen.

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27.03.2017: Molekulargenetik eröffnet Therapieoption gegen Herzrasen


Aus dem Takt: Enthält der Bauplan einer Ionenschleuse nur einen einzigen veränderten Gen-Buchstaben, so gerät der Rhythmus des Herzens durcheinander. Das hat ein Forschungsteam aus Marburg, Ulm, Kiel, Münster und Talca in Chile entdeckt, als es molekulargenetisch untersuchte, was hinter dem Herzrasen bestimmter Patienten steckt. Die Gruppe fand auch einen Wirkstoff, der den Ausfall der Schleuse wettmacht (siehe EMBO Molecular Medicine, Online-Veröffentlichung am 27.2.2017) 

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20.03.2017: Schonender Einsatz von Herzklappen immer häufiger und sicherer


  Herzklappenerkrankungen werden häufiger, die Sterbeziffer steigt in Deutschland - im Gegensatz zu anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen - seit 1990 stetig an und ist bei Frauen fast doppelt so hoch wie bei Männern.

 

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13.03.2017: Betreutes Training hilft bei Herzschwäche


Körperliches Training führt nicht wie bisher angenommen zu einer schädigenden Erweiterung der Herzkammer. Diese bisherige Annahme wurde jetzt von Forschern der Technischen Universität München (TUM) und der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität in Trondheim (NTNU) widerlegt.

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20.02.2017: Prognose beim Herzinfarkt wird auch von der Darmflora beeinflusst


Das Mikrobiom des Menschen - also die Art der Bakterien, die unseren Magen-Darm-Trakt besiedeln - ist im Erwachsenenalter individuell unterschiedlich und hat ausgeprägte Wirkungen auf unseren Körper. Eine neue Studie mit Beteiligung des UniversitätsSpitals Zürich zeigt, dass das Mikrobiom bei Herzinfarktpatienten die Prognose mitbestimmt (siehe European Heart Journal 2017, Band 0, Seite 1-11). 

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30.01.2017: Auch Wut kann einen Herzinfarkt auslösen


Wut und negativer Stress können bei Herzpatienten  einen lebensgefährlichen Herzinfarkt auslösen. Wer zur Risikogruppe zählt, sollte deshalb negativen Stress vermeiden, rät Jana Boer vom Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK).

Ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen  hat, wer übergewichtig  ist, wenig Sport macht, zu viel Fett und Zucker isst oder raucht. Bei betroffenen Patienten können sich in den Blutgefäßen so genannte Plaques bilden, erklärt Boer. „Man kann sich das vorstellen wie kleine Verletzungen."

 

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25.01.2017: Neue Erkenntnisse zur Entstehung von Arterienverkalkung

Seit einiger Zeit wird vermutet, dass Zellen des Immunsystems an der Entstehung der Arterienverkalkung (Arteriosklerose) beteiligt sind, einer krankhaften Veränderung der arteriellen Blutgefäße. Berner Forschende am Institut für Pathologie haben nun eine bestimmte Bindungsstelle (Rezeptor) auf Immunzellen ins Visier genommen, die normalerweise die Abwehr gegen mikrobielle Erreger verstärkt. Allerdings wird dieser Rezeptor auch durch eine längerfristige fettreiche Ernährung aktiviert und trägt dann zur Entwicklung einer Arteriosklerose bei (siehe Nature Communications, Online-Veröffentlichung am 20.10.2016). Weltweit fordern kardiovaskuläre Krankheiten wie die Arterienverkalkung als hauptsächlicher Verursacher von Herzinfarkt und Schlaganfall mehr Todesopfer als Krebs oder Infektionskrankheiten.

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23.01.2017: Herzrhythmusstörungen schonender behandeln

Ein neuer Ansatz zur schonenderen Behandlung von Herzrhythmusstörungen durch eine gezielte optische Stimulation des Herzmuskels und anderer Muskelgruppen
ist ein so genannter biohybrider Herzschrittmacher, der
vom Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) gemeinsam mit
vier Partnern innerhalb eines Verbundprojektes namens „Biohybrids for Photon-Activated Cardiac Excitation" (BioPACE) entwickelt worden ist. Um das neue therapeutische Konzept mit biohybriden Implantaten zur lichtinduzierten Herzerregung, Herz-Defibrillation und Skelettmuskelstimulation umzusetzen, wurden neueste Erkenntnisse aus der Photonik, Optogenetik, Nanotechnologie und Medizin zusammengeführt.

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18.01.2017: Auch das Herz wird durch Luftverschmutzung gefährdet


Viel zu wenig bekannt ist, dass auch hierzulande die Luftverschmutzung ein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen  darstellt. Luftverschmutzung ist nicht nur für die Entstehung und Verschlechterung von Atemwegserkrankungen verantwortlich. Bevölkerungsstudien sprechen dafür, dass anhaltende Luftverschmutzung die Schädigung der Gefäßinnenhaut der Herzkranzgefäße und der Gefäße an Kopf und Hals (Arteriosklerose) beschleunigt.

 

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